Immer wieder wird in der Fachpresse von positiven Ergebnissen der Begegnung von Hunden mit alten und dementen Menschen im Altenheim berichtet. Es ist davon auszugehen, dass die meisten Menschen in hohem Alter früher eigene Tiere hatten. Bewohnern von Seniorenheimen ist es jedoch nur selten möglich ihre eigenen Tiere ins Heim mitzunehmen. Oftmals müssen die Senioren sich deshalb von ihrem geliebten Tier trennen, dies bedeutet eine zusätzliche Belastung zu dem Wohnungs- und Umgebungswechsel, der durch den Einzug in ein Heim geschieht.

Bereits seit bestehen des Seniorenheimes sind deswegen Hunde ein fester Bestandteil unseres Hauses. Die Anwesenheit des Hundes führt die Bewohner heraus aus ihrer Isolation- der Hund motiviert zum „Weitermachen“. Durch seine nicht fordernde Art vermittelt er Gefühle von Geborgenheit, Liebe und Wärme- er spendet Trost und Hoffnung in schweren Zeiten. Gerade der Körperkontakt, der beim Streicheln /“Kuscheln“ geschieht wird besonders genossen und wertgeschätzt- hier ist es auch dem Bewohner möglich Fürsorge gegenüber einem Lebewesen zu zeigen und zu leben.